OPERATION - Mensch und Technik
Auswahl des Krankenhauses
Gespräch mit dem
operierenden Arzt
Regelung mit dem Arbeitgeber
Alternativen
| www.aco.at |
Arbeitsgemeinschaft für Chirurgische Onkologie |
Die Gedanken in Ruhe zu ordnen fiel mir schwer.
Ich habe versucht auf mein Gefühl zu horchen und es entwickelte sich
eine Entscheidung.
Jede Information im vorhinein hat mir die Möglichkeit gegeben, selbst
Entscheidungen zu treffen um nicht den Entscheidungen der Anderen
ausgeliefert zu sein.
Auswahl des Krankenhauses
Ich habe die Krankenhäuser, welche mir empfohlen wurden, besucht und
darauf geachtet wo ich mich geborgener gefühlt habe. Ich habe mir erklären
lassen wie die verschiedenen Abteilungen in den Krankenhäusern
arbeiten. Welche Spezialisierungen bieten die Operationsteams. Die einen
machen verschiedenste Operationen im kleinen Team die anderen sind mehr
spezialisiert und getrennt von den anderen Operationsgebieten. Jedes hat
auch seine Vorteile.
Akzeptieren Sie nicht sofort eine Empfehlung des
Hausarztes oder eines Familienangehörigen oder Bekannten - machen Sie
Sich selbst ein Bild davon, in welche "Schützende-Heilende-Hände"
Sie Sich begeben.
Gespräch mit dem
operierenden Arzt
fragen Sie nach dem voraussichtlichen Spielraum welche der operierende
Arzt erwartet, wie viel herausoperiert werden muss und was der Arzt für
Komplikationen erwartet.
Fragen Sie nach den Vor- und Nachteilen, wenn vor einer Operation
bestrahlt wird, um den Tumor zu verkleinern. Die einem haben damit
Erfolg, da der Tumor sich wirklich verkleinert und die Operation dann
kleiner ausfällt, bei anderen entwickelt sich der Tumor nicht zurück
und es muss dann in das bestrahlte Gewebe operiert werden, was die
Heilung der Narben etwas verzögert. Wird sofort operiert wird
verhindert, dass der Krebs ev. in anderes Gewebe einwächst oder
ausgerechnet in dieser Zeit Metastasen bildet.
Fragen Sie nach dem zeitlichen Ablauf. Wo Sie vorbereitet werden, wie
lange die Operation dauert, wie lange Sie voraussichtlich in der
Aufwachstation bleiben werden, wann Sie erfahrungsgemäß wieder
aufstehen können und wie lange Sie vermutlich im Krankenhaus stationär
aufgenommen werden.
Regelung mit dem Arbeitgeber
Zuletzt der Arbeitsplatz... nicht ohne Grund zuletzt. Erst wenn Sie
wirklich wissen, wo und wann eine Operation stattfindet, regeln Sie
alles mit dem Arbeitgeber. Dies ist fast schon wie die erste Lektion in
der Bewusstwerdung - zuerst "mein Körper" und "meine
Seele". Ich habe meinem Dienstgeber mitgeteilt, wie ich die nächsten
Wochen verbringe und alle Termine und Arbeiten für diese Zeit entweder
abgeschlossen oder an meine, schnell erst zu findende, Vertretung übergeben.
Sollten bei diesen Abschlussarbeiten seitens des Arbeitgebers Aussagen
kommen, wie z.B. wie lange so eine Erkrankung dauert, dass das
Unternehmen für diese Zeit Ersatz braucht oder Sie das Gefühl habe,
dass Ihr Dienstgeber nicht zu Ihnen steht dann informieren Sie Sich möglichst
genau über Ihre Rechte beim Bundessozialamt, Gewerkschaft,
Krankenkasse
oder ähnlichen Institutionen und Sie werden im Gespräch mit ihrem
Arbeitgeber oder Vorgesetzten den Eindruck vermitteln, dass mit Ihnen
nicht beliebig umgesprungen werden kann, da Sie wissen, was Ihre Rechte
sind. Meistens reicht das um eine Einigung mit dem Arbeitgeber zu
erzielen.
Alternativen
Ich glaube an die Kraft des Geistes und daran, dass man dadurch einen
gesunden Körper hat, aber dass ich die Krankheit-Krebs bekommen hatte
war für mich ein Zeichen, dass genau diese Kraft in mir, in dieser
Situation nicht ausreicht, um mithilfe meines Geistes die Krankheit zu
kurieren. Ich kenne Fälle, die das wirklich mental geschafft haben
sowie einen Naturheiler (Schamanen) der so eine Ausbildung und
Begleitung anbietet. Wer sich dieser Kraft, zu diesem Zeitpunkt, nicht
wirklich sicher ist und sie vorher nicht schon bewusst gehabt hat,
sollte meiner Meinung nach das "Experiment" lieber nicht
riskieren sondern zur "Schulmedizin" finden und anschließend
diesen Weg gehen. (Siehe
Seite Alternativen)
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