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STRAHLENTHERAPIE - Wirkung und Nebenwirkungen
Über eine Strahlentherapie vor der Operation kann ich Euch nicht
berichten, da ich schnell operiert werden musste.
Die Strahlentherapie wird nach der Operation vom Radioonkologen
festgelegt. Bei mir waren es fünf Wochen zu fünf Tagen an denen ich
mit dem Roten-Kreuz in das Krankenhaus gebracht wurde um die Bestrahlung zu
erhalten. In meinem Fall wurde der untere Bauchbereich bestrahlt. Die
Bestrahlung soll die Zellen so schwächen, dass möglicherweise
vorhandene Krebszellen, da diese nicht so widerstandsfähig sind wie
gesunde Zellen, abgetötet werden. Um das zu erreichen muss auch die
gesunde Zelle leiden. Auch die
Operationsnarben im Strahlungsgebiet machten einen kleinen Rückschritt
in der Heilung und ich hatte Schmerzen. Wie zum Ausgleich spürte ich
bei jeder Bestrahlung, dass der Krebs dort im Bestrahlungsfeld
vernichtet wurde. Manchmal konnte ich fast spüren wie wieder eine Zelle
vernichtet wurde oder die Strahlung durch mich durchging. Mir ist klar
dass diese Gefühle schulmedizinisch nicht erklärbar sind, da die
Bestrahlung wie ein Röntgen ist, und da spürt man auch keine
Strahlung und einzelne Zellen spürt man vermutlich auch nicht so
genau... aber mir hat das sehr geholfen!
Unangenehm an der Strahlentherapie ist vor allen, dass ich mich in
dieser Zeit nicht baden oder ordentlich duschen durfte. Zu Beginn der
Therapie wird man mit mehreren Markierungsstrichen mit einem
haufreundlichen Stift (Filzschreiber) wie eine Landkarte markiert. Das
dient Dazu, die Bestrahlung so genau auszurichten, dass Knochen, Knorpel
oder andere Organe geschont werden. Da die Farbe leicht abwaschbar ist,
muss aufgepasst werden... sonst muss wieder alles neu angezeichnet
werden und das hält den Betrieb auf und alle Patienten warten.
Informationensquellen zur Strahlentherapie:
MedAustron:
Projekt zur Realisierung des österreichischen Krebsforschungszentrums für
Ionentherapie .
Eignet sich besonders für die Behandlung von Tumoren in unmittelbarer Nähe
besonders empfindlicher Organe und für die Therapie von Tumoren, die
auf die bisher gebräuchliche Strahlentherapie nicht ausreichend
ansprechen. Aber auch für die Behandlung krebskranker Kinder, deren
Normalgewebe auf Bestrahlungen noch besonders empfindlich reagiert. (DER
STANDARD Mittwoch, 17. März 1999, Seite 34)
Fragen zur Therapie an das Krankenhaus
Wiener Neustadt.